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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Worauf bei Besichtigungsterminen zu achten ist.

Befindet man sich auf Wohnungssuche, so wird man in den meisten Fällen nicht darum herumkommen, einige Besichtigungstermine wahrzunehmen. Will man eine fundierte und nachhaltig gute Entscheidung treffen, so sollte man sich dafür auch dementsprechend Zeit nehmen.

 

Schon davor sollte man sich intensiv Gedanken über die eigenen Anforderungen machen. Welche Lage ist erwünscht? Wie groß sollte das Objekt sein und wie viel möchte man dafür ausgeben? Welche Anforderungen muss die Wohnung im Hinblick auf die Zukunft erfüllen?

 

Neben dem rechtlichen Hintergrund, der sich selbstverständlich beim Objekt der Begierde möglichst einwandfrei gestalten sollte, sind noch weitere Tipps und Hinweise für Suchende zu nennen. Nachfolgend wird näher darauf eingegangen - die wichtigsten Tipps und Ratschläge zur Immobilien-Besichtigung:

Die wichtigsten Punkte:

1 class="subheadline">Der erste Eindruck

Ist man sich seinen eigenen Anforderungen bewusst und rechtliche Begebenheiten sind abgeklärt, so liefert natürlich der allgemeine Zustand einer Immobilie einen ersten Gesamteindruck. In welchem Zustand ist die Ausstatung? Gibt es alte Sicherungen oder mangelhafte Fenster? Wenn die Wohnung einen gepflegten Eindruck macht ist sie den Zeitaufwand einer näheren Betrachtung auf jeden Fall wert.

 

Erfahrung ist wichtig

Freilich kann eine lange Wohnungssuche die Nerven zusehens belasten. Dennoch hat man nach ausreichend langer Sondierung des Marktes ein immer besseres Preisverständnis und kann so auch genauer einschätzen, ob angemessene Preise bezahlt werden.

 

"Vier Augen sehen mehr als zwei"

Dieser altbewährte Spruch trifft auch auf Wohnungsbesichtigungen zu. Sie sollten möglichst immer zumindest einen Partner zum Besichtigungstermin mitnehmen. Im Eifer des Gefechts fallen Ihnen Mängel und Ungereihmtheiten unter Umständen gar nicht oder erst zu spät auf. 

 

Die richtige Terminvereinbarung

Wenn immer möglich sollten Sie um einen Termin bei Tageslicht und unter der Woche ansuchen. Nur so kann das Alltagsgeschehen in der potenziellen neuen Wohnumgebung realistisch beurteilt werden. Hier spielen auch Faktoren wie Lärm und Verkehr eine Rolle. Es empfiehlt sich auch, eine Immobilie immer mehrmals zu besichtigen, sobald diese in die nähere Auswahl gelangt.

 

Keine voreiligen Entscheidungen treffen

Generell sollte man sich bei der Wohnungssuche ein konkretes Budgetlimit setzen. Hier sollte ein Betrag festgesetzt werden, den man sich auch definitv leisten kann - ein gewisser Puffer nach oben ist also empfehlenswert. Auch wenn man bei der Besichtigung noch so begeistert sein sollte, sind voreilige Schlüsse nicht zu empfehlen. Man sollte sich immer alles ein weiteres Mal durch den Kopf gehen lassen. Wohnentscheidungen sind unter Umständen sehr risikoreiche und langfristige Entscheidungen. Ein guter Makler kann hier auch als Entscheidungshilfe und Versicherung fungieren.

 

Der Teufel liegt im Detail

Wurden alle bisher genannten Tipps beherzigt und eine positive Entscheidung ist in Sicht, so gilt es den Fokus noch auf Details zu legen, die möglicherweise ausschlaggebend sein könnten. Wird ein einigermaßen modernes Heizssystem verwendet? Wie sieht es mit dem Energieausweis aus? Sind alle nötigen Anschlüsse bereits vorhanden? Ist die Ausrichtung der Räumlichkeiten passend? Diese und weitere Fragen sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Das Fazit

Die Wohnungssuche ist ein heikles Kapitel, das viel Geduld und Sorgsamkeit benötigen kann. Objekte sollte man immer zu sinnvollen Zeiten, mehrmals und möglichst nicht alleine besichtigen. Hat man bereits etwas Erfahrung gesammelt und ist sich über die eigenen Anforderungen genau bewusst, so steht der Suche nach der Immobilie der Träume eigentlich nichts mehr im Wege. Der Immobilienmakler ihres Vertrauens kann mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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