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Vintagemöbel mit Designerstücken mixen? - So wird´s gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Erlaubt ist auch bei Vintage- und Designermöbeln, was gefällt...

Guter Geschmack bietet unendlich viele Möglichkeiten. Dabei stehen in diesem Zusammenhang Individualität und eine stylische Optik natürlich immer im Vordergrund. So auch dann, wenn es um Einrichtungsgegenstände geht. Sicherlich - über Geschmack lässt sich streiten. Und das ist auch gut so. Aber mit stilvollen Möbeln - ganz gleich, in welchem Design - lässt sich jedes Zuhause auf kreative Weise verschönern. Einfach schön, wenn schon beim Betreten einer Räumlichkeit eine gewisse "Wohlfühl-Atmosphäre" aufkommt. Da ist es sogar durchaus "erlaubt", hochwertige Designermöbel mit Vintage-Möbeln zu kombinieren, die es im "klassischen" Handel eigentlich gar nicht mehr gibt. "Gekonnt Akzente setzen", lautet dabei die Devise.

  • Das Gesamtbild muss "stimmig" sein, denn nur auf diese Weise kann letztlich ein stilvolles und vor allem gemütliches Flair erzeugt werden.
  • So macht sich in einem futuristisch eingerichteten Wohnzimmer eine antike Truhe ganz gewiss sehr gut, welche direkt in der Mitte des Raumes - quasi als Tisch bzw. Unterlage - in die Nähe von Sofa, Sessel und Co. positioniert wird.
  • Eine Blumenvase oder eine Schale in mondänem Design darauf; fertig ist der Stilbruch.
  • Überhaupt schadet es nicht, von Anfang an darauf zu achten, dass KEIN Gleichgewicht zwischen Designermöbeln und Vintage-Möbeln besteht.
  • So sollte entweder die Anzahl der antiken Stücke überwiegen, um einen Kontrast dazu mit dem einen oder anderen Designermöbel zu erzielen - oder umgekehrt.
  • Im Zuge einer solchen Aufteilung ist es ein Leichtes, gekonnt einige besonders schicke Einrichtungsgegenstände "ins rechte Licht" zu setzen und der jeweiligen Räumlichkeit dadurch eine noch einladendere, stilvolle Optik zu verleihen.
  • Dabei gilt: "Weniger ist oft mehr!"

 

Was also braucht man für den Stilmix?

  • eine vielversprechende "Grundausstattung" an Möbeln
  • Omas alte Truhe und andere
  • antike Möbelstücke (ganz nach Lust, Laune und Geldbeutel)
  • ein Maßband bzw. Zollstock

  1. Es bedarf nicht viel, um die eigenen vier Wände dem individuellen Geschmack entsprechend einzurichten und zu gestalten.
  2. Warum aber sollte in dieser Hinsicht alles nach dem berühmt-berüchtigten "Schema-F" gehen?
  3.  Dem Ideenreichtum und der Kreativität der Möbelindustrie scheinen so gut wie keine Grenzen gesetzt zu sein.
  4. Die Hochglanzmagazine mit den vielen Einrichtungstipps erfreuen sich bei Alt und Jung nach wie vor größter Beliebtheit.
  5. Warum auch nicht? Jedoch beginnen Individualität und guter Geschmack doch in erster Linie bei einem selbst.
  6. Das zu zeigen, was man hat, kommt in den seltensten Fällen wirklich gut an. So auch in Bezug auf die Wohnungseinrichtung.
  7. Denn wer alle Möbelstücke in den Räumen aufstellen möchte, die zur Verfügung stehen, oder die man beispielsweise auf dem Flohmarkt et cetera ergattert hat, läuft mitunter Gefahr, dass die Wohnung letztlich einfach nur "überladen" aussieht.
  8. Eine diskrete Zurückhaltung macht bei der harmonischen Verbindung von Tradition und Moderne, sprich: bei der Kombination von Designermöbeln und Vintage-Mobiliar in jedem Fall mehr her, als "dick" aufzutragen.

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