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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Wohnen in Österreich.

Klein aber fein. So wird der Immobilienmarkt in Österreich oft beschrieben. Denn obwohl es verschiedenste exklusive Luxus-Wohngebiete in der Alpenrepublik gibt, ist leistbarer Wohnraum für den Großteil der Bevölkerung in Österreich vorhanden.

 

Sind Sie auf der Suche nach dieser Exklusivität, so sind das Tiroler Unterland - hier ist besonders Kitzbühel zu erwähnen - sowie die Bundeshauptstadt Wien und dessen Nobelbezirke Ihre erste Anlaufstelle. Auch die Städte Salzburg und Innsbruck können mit vielen Grundstücken im Hochpreissegment aufwarten.


Soll es lieber eine Lösung werden, die das Portemonnaies schont, so stehen dank gemeinnützigen Wohnbau-Konzepten auch für diese Zielgruppe ausreichend Immobilien zur Verfügung. Bevorzugt man städtische Gebiete, so ist das Wohnen in Klagenfurt, Eisenstadt sowie St. Pölten besonders preiswert. Generell kann man in ländlichen Gebieten deutlich günstigere Grundstückspreise erwarten.

Durchschnittspreise pro Quadratmeter

  • Wien: € 4.270,- für Eigentum / € 14,51 bei Miete

  • St. Pölten: € 2.380,- für Häuser / € 10,12 bei Miete

  • Eisenstadt: € 1.996,- / € 9,50

  • Linz: € 3.092,- / € 11,82

  • Graz: € 2.799,- / € 11,42

  • Klagenfurt: € 1.880,- / € 9,66

  • Salzburg: € 5.232,- / € 15,01

  • Innsbruck: € 3.694,- / € 16,13

  • Bregenz: € 3.231,- / € 12,10

Der Immobilien-Markt in Österreich

1 class="subheadline">West-Ost-Gefälle

 

Geht es um den Erwerb von Eigentum, so ist ein deutliches West-Ost-Gefälle festzustellen. Wohnen ist im Westen Österreichs teurer. Im Osten bilden bestimmte Bezirke Wiens sowie der sogenannte “Speckgürtel” rund um Wien die Ausnahme.

 

Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt. Mit Kitzbühel befindet sich der teuerste, aber wohl auch exklusivste Wohnort, ebenfalls in Tirol.

 

Möchte man sich gleich ein Haus anschaffen, so wird man hier - neben den Landeshauptstädten - vor allem in Ferien- und Tourismus-Regionen mit hohen Anschaffungspreisen konfrontiert sein.

 

Steigende Preise in Wien

 

Im Steigen begriffen sind die Wohnpreise für Objekte in der Bundeshauptstadt Wien. Grund dafür ist eine akute Angebotsknappheit. In Österreichs größter Stadt gibt es enorm viel Nachfrage nach Wohnraum, wobei dem nur beschränkt wirklich preiswerte Angebote gegenüberstehen. Der Wiener Immobilienmarkt braucht Innovationen.

 

Auch angesichts des in Aussicht stehenden Bevölkerungswachstums ist Handlungsbedarf seitens der Stadt gefordert. Daher kündigte Wiens Wohnbaustadtrat rund 14.000 neue Wohnungen in Wien bis Ende 2015 an. Der Fokus dabei wird natürlich auf den Stadtentwicklungsgebieten am Rande der City liegen. Hier handelt es sich um Stadtteile, die zum Teil vor einiger Zeit noch völlig unbewohnt waren, aber bald ebenso urbanes Flair versprühen sollen.

 

Am teuersten wohnt man in Wien in der Innenstadt sowie in Nobelbezirken, wie Döbling, Mariahilf und Hietzing. Günstige Objekte gibt es in Simmering, Brigittenau, Favoriten und Liesing zu ergattern.


 

Österreichs Immobilienmarkt steht finanziell auf soliden Beinen

 

Wie bei der Bank Austria zu lesen ist, steht Österreichs Immobilienmarkt insgesamt aus finanzieller Sicht auf soliden Beinen. Auch wenn noch Verbesserungspotenzial besteht, kann also von einer Krise gar keine Rede sein.

 

Während in den letztern Jahren ein Trend zum Wohnen am Land zu erkennen war, ist mittlerweile das Wohnen in der City wieder ‘in’. Hoch im Kurs sind aktuell Eigentumsobjekte. Diese werden von den Leuten auch immer mehr als Anlageobjekt gesehen.


Fazit: In Österreich sollte für alle Anforderungen das richtige Objekt zu haben sein. Etwas Geduld und eine vorherige Analyse der aktuellen Marktlage ist aber immer empfehlenswert

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